Veganes Weihnachtsmenü 2018

1. Januar 2019

Auch dieses Jahr durften wir wieder das Weihnachtsmenü in vegan zusammenstellen. Es gab eine leicht abgewandelte, optimierte Variante von 2017:

Menü

Vorspeise
Feldsalat nach Muttern’s Art
Makalispieße mit Ingwermarinade
Hauptgang
Linsenbraten mit Pilzfüllung
Semmelknödel sans oeuf
Rotkohl
Rotweinsauce
Nachtisch
Christmas Triffle Cherry Edition
Christmas Gin Tonic

Genau genommen eigentlich kein „Easy Veggie“-Rezept, weil wir dafür doch eine ganze Weile in der Küche standen, aber wir fangen jetzt keine „Difficult Veggie“-Seite deswegen an. Zum Hauptgang passend gab es einen kräftigen, trockenen Rotwein (natürlich Bio & Vegan).

Vorspeisen

Feldsalat nach Muttern’s Art

Feldsalat mit ein paar fein geschnittenen Paprikastücken, dazu ein paar Pinienkerne, welche man zuvor ohne Fett in einer Pfanne anbrät. Dazu Essig-Vinegrette nach Wahl.

Makalispieße mit Ingwermarinade

Diese Gemüsespieße haben wir schon oft beim Grillen gemacht und passten auch sehr gut zur Vorspeise. Zum Rezept geht es hier lang.

Hauptgang

Linsenbraten mit Pilzfüllung

2017 haben wir das Original-Rezept von „Hier kocht Alex“ gemacht. Dieses Jahr wurde das Rotkraut durch Pilze ersetzt und kam ebenfalls sehr gut an.

Ihr macht alles ganz genauso wie beim Original-Rezept. Nur lasst den Rotkohl raus. Stattdessen werden 500g frische (braune Bio-) Champignons gewürfelt, mit Zwiebeln in Olivenöl angebraten und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Auch Bio-Champignons lassen etwas Wasser beim Braten, diesen einfach abschöpfen (ich kippe die ganze Pfanne einfach über einem Sieb aus und hebe den Sud aber auf!).

Nachdem ihr die Linsenmasse auf dem Blätterteig ausgestrichen habt, macht euch mit dem Löffel längs eine kleine „Rinne“ in die Mitte der Linsenmasse. Dann die Pilze da rein, zuklappen, mit etwas Olivenöl bepinseln, optional noch Verzierung oben drauf und ab in den Ofen.

Optional könnt ihr einen kleinen Streifen Blätterteig an der kurzen Seite weg nehmen und mit Plätzchenausstechern eine einfache aber schöne Deko zaubern.

Semmelknödel sans oeuf

Selbstgemachte Semmelknödel sind was Feines. Und diese vegan hinzukriegen ist überhaupt kein Problem. Zum Rezept bitte hier klicken.

Wir haben diese am Vorabend vorbereitet und vorgegart. So brauchten wir diese dann nur noch in Scheiben schneiden und in veganer Magarine anbraten. Schmeckt natürlich auch nicht angebraten.

Rotkohl

Hier haben wir auf den Rotkohl von Dennree zurückgegriffen. Geschmacklich ist der top und ist natürlich wenig Arbeit.

Rotweinsauce

Da die Sauce von 2017 so gut angekommen ist, haben wir die gleiche Sauce noch einmal gemacht. Hier geht es zum Rezept.

Ursprünglich wollten wir die Sauce zusätzlich mit dem Sud der Champignons aus dem Braten noch verfeinern, da diese allerdings schon ein paar Tage alt waren und entsprechend „ausgetrocknet“ gab es hier nichts mehr zum abschöpfen.

Nachtisch

Christmas Trifle Cherry Edition

Das Christmas Trifle von Attila Hildmann kam 2017 als Dessert zum Einsatz. 2018 haben wir daraus eine „Cherry Edition“ gemacht.

Grundlage ist dieses Rezept. Anstatt des Apfelkompotts haben wir ein Kirschkompott hergestellt. Für vier Personen werden zwei große Gläser Sauerkirschen abgetropft (den Saft auffangen) und die Kirschen halbiert (je nach Belieben – lässt sich dann besser im Glas schichten).

Dann mit 300 ml Kirschsaft (wir haben den aus dem Glas genommen), 1 TL Zimt und 2 Sternanis aufkochen und ca. 10 Minuten nicht abgedeckt köcheln lassen. Sind eure Sauerkirschen ungesüßt noch 20 – 40 g Agavendicksaft hinzugeben (je nach Gusto).

Ist das Kompott zu flüssig mit etwas Johannisbrotkernmehl (oder anderen neutralen veganen Alternativen) andicken. Abkühlen lassen und 20 Minuten in den Tiefkühler.

Alles anderen Schichten, werden genau gleich zubereitet.

Christmas Gin Tonic

Diesen witzigen Drink habe ich vom Radiosender „Antenne Bayern“. Selbst unseren Gin-Erfahrenen konnten wir mit dieser Kombination überzeugen. Das Rezept findet ihr hier.

Marc Müller

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